Sonntag, 13. April 2014

Blogediblog - eine Verlosung

Otti liegt bereits im Bett und ich hoffe einfach mal, dass es jetzt auch eine Weile ruhig bleibt. Heute haben wir sie nur Mittags gute 1,5 Stunden schlafen gelassen. Und es hat sogar halbwegs ohne allzu heftiges nörgeln geklappt. Vielleicht braucht sie diesen völlig leer gezogenen Akku, damit sie nachts besser schläft.

Ist aber gerade auch einfach alles sehr spannend für sie. Heute ist endlich der Knoten mit dem Laufen geplatzt, den man seit Tagen in ihrem Blick sehen konnte. Stehen, klar. Aber von a nach b kommen? Heute dann endlich erfolgreich an mir, dem Laufstall, der Couch, dem Tisch, egal was entlang gehangelt, um zum Ziel zu kommen. Sie erzählt viel und mit wieder neuen Tönen. Und der Kinderwagen muss jetzt nach vorne gucken, damit man mit allen Menschen flirten kann, die da draußen so rum laufen.

Sie liebt schaukeln abgöttisch und quietscht dabei vor Freude. In der Badewanne hat sie das Plantschen für sich entdeckt und setzt jetzt das halbe Bad unter Wasser. Seifenblasen werden noch etwas skeptisch bestaunt. Und sie schläft tagsüber ungetragen ein, wenn ich mich mit ins Bett lege, bis sie schläft. Hachz, sie wird groß. Bald 10 Monate. Und auch ganz bald das erste Mal am Meer. Ich hoffe auf halbwegs gutes Wetter auf Sylt...

Ich nähe seit ein paar Tagen wie eine Verrückte vor mich hin. Seepferdchen. So süß. Und recht einfach. Bislang eins für Otti (Mr. Seepferd, rechts) und eins für die noch ungeborene Tochter von DBF (Mrs. Seepferd, links).




Und weil es so viel Spaß macht, nähe ich jetzt einfach noch eins. Für einen von euch ;) Hier entsteht gerade "Oma Seepferd" - Oma, weil der Stoff aus den Restbeständen meiner Oma stammt. In der Hoffnung, dass auch dieses Projekt gelingt, starte ich jetzt eine Verlosung.



Wenn ihr "Oma Seepferd" gewinnen wollt, schreibt mir bis zum 20.04.2014 einen Kommentar unter diesen Artikel, für wen ihr das Pferdchen haben möchtet.

Teilnahmebedingungen:

  • Einsendeschluss für das Gewinnspiel: 20.04.2014 um 23:59h
  • Für jeden Kommentar gibt es ein 1 Los – jede Person nur ein Kommentar
  • Erst- Kommentatoren/ -innen muss ich erst freischalten – also bitte nicht wundern, falls der Kommentar nicht direkt erscheint
  • Mit Eurer Teilnahme willigt Ihr ein, dass ich Euch im Falle des Gewinns hier auf meinem Blog als Gewinner/-in bekannt gebe. Für den Versand brauche ich dann Euren echten Namen und Eure Adresse, das bleibt aber natürlich beides unveröffentlicht.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Teilnahme nur für reale Personen und erst ab 18 Jahren
  • Versendung des Gewinns an eine Adresse in Deutschland

Viel Glück! Ich gehe dann mal weiter nähen ;)

Mittwoch, 9. April 2014

41+3

Das war zwar schon vor 3 Tagen, aber hier dann nachgereicht das wirklich letzte Bauchbild der Otti-Schwangerschaft. 41 Wochen und 3 Tage nach ihrer Geburt. Genau so lange war ich mit ihr schwanger.

Freitag, 4. April 2014

Festgehalten

Sie setzt sich selber hin.
Sie zieht sich problemlos über die Knie in den Stand.
Sie bewegt sich stehend seitlich, wenn auch noch schüchtern.
Sie isst ganze Nudeln/Brotstücke ohne zu kleckern.
Sie trägt inzwischen 74 und 80.
Heute mal fast 2 Stunden später ins Bett, wie waren grillen und sie hat toll mitgemacht.
Andere Kinder werden interessant.
Krabbeldecken sind nur dafür da, um sie umgehend zu verlassen.

Mittwoch, 2. April 2014

Die Woche der ersten Male

Heute nur ein paar Bilder. Wir waren lange draußen spazieren und gerade noch erstmals mit Otti außerhalb etwas essen ohne Geschrei und Gemöpper. Da verknuse ich auch , dass der Abend und die Nacht gestern nicht der Knüller waren.


Sonntag, 30. März 2014

Kurze news vom main

Sonne genießen, ein Traum.

Gestern waren wir zum ersten mal seit 9 Monaten alleine aus dem Haus. Zwar nur eine Stunde, aber immerhin. :)

Dreckszahn Nummer 8 ist durch und seit 3 Nächten schlägt das Kind Nachts auch wieder besser.

Ich habe zum letzten Eintrag noch unveröffentlichte Kommentare - ich habe noch nicht entschieden, ob ich die veröffentliche ist ob ich das Thema schließe. Am Ende ist jegliche Diskussion müßig und das ganze ehnur meine Art, mit meinem Problem umzugehen. Die Hebamme und ihr Projekt sind ja nur der Trigger gewesen. Ich unterstütze weiterhin die Hebammen in Ihrem Protest (Petition zeichnen! ).

Freitag, 28. März 2014

Selbstgeboren, my ass

Seit 2 Tagen treibt es mich um. Gestern dachte ich noch, es wäre mit einem Tweet zum Thema gut, aber es arbeitet in mir. Also versuche ich mal mir von der Seele zu schreiben, was eine vermutlich kompetente und nur das Beste wollende Hebamme mit ihrem Ausdruck "selbstgeboren" in mir ausgelöst hat.

Unter dem Titel "selbstgeboren" möchte diese Hebamme Geburtsgeschichten sammeln, die ihren Worten nach ohne Manipulation abgelaufen sind. Also keine Einleitung, keine PDA, kein Kaiserschnitt etc. Ich gehe fest davon aus, dass sie nicht ernsthaft der Ansicht ist, dass ich mein Kind nicht selber geboren habe, weil ich einen verdammten Kaiserschnitt brauchte. Und wenn doch, dann (und jetzt wird es unfreundlich): Fick Dich.

Ganz ehrlich, als ich gestern diesen Hashtag und die dazu gehörende Homepage angesehen habe, standen mir fast die Tränen in den Augen. Ich habe die ganze beschissen laufende Schwangerschaft durch (also nur für mein Wohlbefinden, sonst war ja alles mustergültig) fest daran geglaubt, dass mein Wunsch einer ambulanten Entbindung im Hebammenkreissaal funktioneren wird.  Ich habe mich darauf gefreut. Aber es kam alles anders.

Die erste Wehe 10 Tage über Termin morgens um 7 habe ich mit Erleichterung begrüßt. Otti durfte doch selber entscheiden, dass sie jetzt fertig ist geboren zu werden. Meine Wehenbegleitung kam, gegen halb 11 ging es mit 6 cm ins Krankenhaus. Im Wehenzimmer des Hebammenkreissaals waren mein Mann und ich eigentlich komplett alleine, was auch genau richtig für uns war. An ein Seil geklammert, auf einem PezziBall, von hinten von meinem Mann gestützt veratmete ich Wehe um Wehe und wusste, meine Tochter ist auf dem Weg. Klar, Wehen heißen so, weil sie echt weh tun, aber das war okay. Gegen halb 1 war ich voll geöffnet und die Hebamme meinte, sie bereite dann schon mal den  Kreissaal vor - ich werde wohl spätestens in 30 Minuten Presswehen bekommen. Bis hierhin war das alles genau so, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht hatte. Kraftvoll, auf mich und meine Tochter konzentriert, ohne "Manipulation"  (ich könnte schon beim Begriff Manipulation brechen, echt. Das hört sich so abwertend an).

Und dann passierte - nichts mehr. Die Wehen kamen im Minutenabstand. Ich war ewig nicht mehr auf der Toilette, Otti drückte den Harngang ab, die Hebamme legte einen Blasenkatheter und stach daneben. Danke. Die bis dahin gut zu veratmenden Schmerzen überrollten mich, ich musste mich auf den Rücken legen, fühlte mich hilflos. Um drei dann Ärztin mit Ultraschall. Neuer Blasenkatheter. Kind hängt fest. Sie hatte sich mit der Stirn so in mein Steißbein gegraben, dass sie nicht vor und nicht zurück kam. (An ihrem Kopf war noch Wochen nach der Geburt eine Delle zu sehen. Oller Sturkopf ;)) Kaiserschnitt. Tokolyse (daneben gestochen, mal wieder...). Weiter mich völlig überrollende Wehen, Tränen, Angst, Hilflosigkeit. Im OP gefühlt wie auf der Schlachtbank. Kurz vor vier war sie endlich da. Und ich konnte sie vielleicht 5 Minuten halten. Glück, Tränen, völliges Gefühlschaos.

Danach endlose Zeit (tatsächlich fast 2 Stunden) noch im OP und im Aufwachraum. Bis wir endlich im Familienzimmer Hallo sagen konnten. Gestillt habe ich gar nicht mehr an diesem Tag. Mit massivem Blutverlust und Benebelung durch die Narkose und Schmerzmittel ist das unter gegangen. Ich danke allen Göttern, dass das am nächsten Tag dann funktionierte.

Unsere Kennenlernzeit war weit weg vom verklärten Ideal. Ich hatte 2 Wochen lang so mit dem Blutverlust zu kämpfen, dass ich mich kaum auf den Beinen halten konnte, geschweige denn meine Tochter wirklich versorgen. Stillen tat nur weh. Hier hat mir mein Mann mehr geholfen als meine Hebamme, die nur mit Standard-Lösungen kam uns ich nicht wirklich bemüht hat. Im Krankenhaus bekam man von 5 Krankenschwestern 6 Meinungen.


Das ist aber schon eine andere Geschichte. Worauf ich hinaus will ist folgendes: Ich habe meine Tochter selber geboren. Nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Und das tut mir weh. Ich könnte schon wieder heulen. Wenn jetzt noch irgendeine (emtschuldigung) trampelige, unsensible Hebamme daher kommt und meint, dieses Label nur für natürliche Geburten in Anspruch nehmen zu dürfen, dann (entschuldigung) kotze ich im Strahl.

Ich bin froh, dass es im Netz offensichtlich vielen so geht. Und hoffe sehr, dass ich das Ganze irgendwann wirklich verarbeitet habe. Bisher offensichtlich nicht.

Nachtrag: Bei berlinmittemom findet ihr dazu neben einem langen Beitrag auch eine Blogparade zum Thema, in den Kommentaren.

Mittwoch, 26. März 2014

kurz und bündig

Yeah, unsere Waage zeigt endlich 8,0kg an. Essen ist wieder frickelig die letzten Tage. Wir wollen ab sofort mal versuchen, nicht mehr ausschließlich für Otti zu kochen, sondern ihr von unserem Essen vor dem Würzen etwas abzuzweigen und das dann anzupürieren. Mal sehen, ob sie das annimmt.

Sie möchte im Moment ständig stehen. Krabbeln oder sich alleine hinsetzen klappt aber immer noch nicht. Und vom Bauch auf den Rücken ist zwar möglich, aber meistens entweder ungewollt beim strecken nach irgendetwas seitlich über ihr oder zu anstrengend. Man kann ja meckern und Hilfe einfordern... Beim Robben nutzt sie bevorzugt nur das rechte Bein zum voranschieben. Ich hoffe das legt sich bald. Die mit Sock Stop bemalten Strumpfhosen helfen schon mal ein bisschen.

Kleidergröße 74 scheint wieder eine zu sein, die nicht lange passt. Je nach Marke sind die Oberteile schon wieder ziemlich eng. 80 ist aber noch sehr weit. Nun ja.

Dienstag, 18. März 2014

9 Monate

In 2 Tagen wird die Fressraupe bereits unfassbare 9 Monate alt. Gerade schnorchelt das kleine Mädchen mit Schnupfen auf meinem Rücken und ich tippe dank kaputten PC auf dem Tablet. Seht mir die Fehler bitte nach.

Nach der ersten fiesen Erkältung folgte direkt eine Woche später der nächste Schnupfen, was die Nächte nicht gerade angenehmer macht. Es wird ständig Körperkontakt verlangt. Zwar schläft Otti inzwischen zwischen uns, aber der Mann ist einfach mit viel tieferem Schlaf gesegnet und bekommt davon nicht wirklich viel mit. Gnarf.

Aktuell steht über all hoch ziehen ganz oben auf der To do Liste des Kindes. Insbesondere der Glas Tisch im Wohnzimmer steht hoch im Kurs. Leider steht sie nicht sicher, so dass auch hin fallen gerade mehrfach täglich auf dem plan steht. Inklusive blauer Flecken, Geschrei und tatsächlich besorgte Nachbarn. Gestern abend klingelte es und es standen 3 Leute aus dem Büro unter uns vor der Tür. Ob es uns gut gehe? Erst auf Nachfrage wieso kam dann die Aussage, dass sie es mehrfach knallen gehört hätten und das Kind weinen... Erst im nachhinein dachte ich mir dann, na super, einerseits ist es ja gut,dass die so aufmerksam sind, aber andererseits - sehen wir so aus als würden wir unser Kind schlagen?

Krabbeln und selber hinsetzen klappt weiterhin nicht. Aber die kommt ja auch so schnell genug vorwärts. Auf glattem Parkett ist Bundeswehr-ähnliches Robben leichter als sich auf den Knien zu halten. Der Mann ist de Meinung, dass das 'mamam' such auf mich bezieht, ich denke es ist einfach gerade zusammen mit 'neineinei' die einfachste Silben-Kombination :-) Es werden gerade alle Tonlagen ausprobiert und fröhlich vor sich hin gebrabbelt, gebrummt, gesungen und gequietscht.
In der Küche ist der Schrank mit den Plastik schüsseln ein absoluter Knaller, heute früh ist sie direkt in den Schrank rein gekrabbelt :-)



Leider scheint sie anzufangen zu fremdeln. Sie war ja schon immer eher anhänglich, aber seit neuestem reicht es nicht mehr uns zu sehen. Bei Oma und Opa auf dem Arm gibt es großes Theater, bis wir uns wieder erbarmen. Und wenn das zu lange dauert, reicht auch der Mann nicht mehr, dann geht nur noch Mama. Soviel zu unseren Kino-Plänen...

Mit 74cm ist Otti lang, aber weiterhin leicht (knapp 8kg). Da sie aber inzwischen wieder die gewohnte Fressraupe ist mache ich mir da keine Sorgen.


Man sagt ja, eine Schwangerschaft kommt 9 Monate und geht 9 Monate. Mein Körper hat sich schon verändert. Ich wiege etwa 7kg weniger als vor der Schwangerschaft, der Bauch ist auch wieder halbwegs flach, aber da ist einfach zu viel dehnbare haut über geblieben. Die Narbe ist ziemlich gut verblasst, auf der rechten Seite ist immer noch alles etwas taub. Nach dem Abstillen hängt die Brust schon etwas, aber es hält sich in Grenzen. Insgesamt hat mein Körper das ganz gut weg gesteckt, so wenig lustig ich die Schwangerschaft auch fand.

Ich plane einen 'Wartezeit-Verkürzungs-Kalender' für DBF - quasi einen Adventskalender für die letzten 50 Tage oder so. Ideen bisher sind Enstpannungsbad, Schokolade, Windeln, Beißring, Schnuller, Engelwurzbalsam, Gutschein für eine Pediküre, Bezug für den TrippTrapp, Taschentücher, Spucktücher, Bücher (für Mama und fürs Kind)... Dazu werde ich auch die Mädels vom Junggesellinnen-Abschied anschreiben, damit wir wirklich eine große Menge zusammen bekommen. Und vermutlich bekommt sie das dann im Rahmen einer Art Baby-Shower. aber ich brauche noch mehr Ideen - habt ihr welche? :-)